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Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest…

16.03.2017

…genau an diesem Punkt stand ich nun. Aber wollte ich überhaupt wissen, ob ich es morgen, übermorgen, nächste Woche oder irgendwann geschafft hätte?

Selbst die, augenscheinlich "stark" wirkenden Personen, die die "immer lachen" können irgendwann im Leben an einem Punkt stehen, an dem entweder eine Nachricht oder die Koppelung vieler vermeintlich kleiner Rückschläge einen aus der Bahn werfen und der Akku leer zu sein scheint.

Dann kommt es darauf an, was DU daraus machst.

Aber nun von Anfang an (Geschichten, die das Leben schreibt):

meine Erfolge mit dem MANDU EMS Training

Ein Arbeitsunfall im Sommer 2015, die damit verbundene Operation und die endlos wirkende Rehabilitationszeit brachten mich zum Hinausblicken über den Tellerrand meines, von außen betrachteten, "0815 Lebens". Zunächst brachte mich die Rekonstruktion meines Patellabandes zur Verzweiflung. Die gesamte Rehabilitationsphase dauerte 4 Monate. Nach dem Zeitraum war ich keineswegs körperlich fit, ich war dort, wo ich vorher war. Ich konnte mein „gewöhnliches“ Leben wieder auf einem normalen Level bestreiten.

Nun fing ich an, mich zu fragen, ob das alles sein soll bzw. ob ich mich damit zufriedengeben soll, mit damals 24 Jahren eben nur noch gewöhnliche Dinge machen zu können? NEIN, das kann nicht Alles sein! Folglich quälte ich mich hin und wieder auf den einen oder anderen Berggipfel, was mir zusehends Spaß machte, für mein Bein aber jedes Mal eine Herausforderung war.
Im November 2015 fing ich, mitunter auf Anraten meines Arztes, mit dem Training bei M.A.N.D.U. an. Dies durfte ich, aufgrund der Beheimatung der Wurzeln des EMS-Trainings im Rehabilitationsbereich, uneingeschränkt ausüben.

 

Zunächst war ich natürlich skeptisch über die Erfolgsaussichten eines 1x wöchentlichen 16-minütigen EMS-Trainings. Sollte man sich doch vergleichsweise in einem gewöhnlichen Fitnessstudio mehrmals die Woche für mehrere Stunden abmühen.
Als sich aber bereits nach einigen Wochen die ersten tatsächlich sichtbaren Erfolge einstellten, war für mich der Sinn dahinter geklärt. Ich hatte fortan keinerlei Probleme mehr mit dem Rücken oder auch nicht mit meinem operierten Bein in den Bergen. Ich begann mich mit der Materie "Klettersteige" auseinanderzusetzen und lebte dies auch von da an sehr regelmäßig aus.

M.A.N.D.U. war mein fixer Begleiter geworden und ich hielt meine Trainings akribisch ein. Seit ca. einem Jahr mache ich zwei Mal in der Woche ein Training bei M.A.N.D.U. Sollte diese Regelmäßigkeit mangels Terminen einmal nicht möglich sein, fehlt mir definitiv etwas. Mein gesamter Körper hat sich massiv verändert und sehr definiert, meine Schmerzen sind verflogen und ich fühle mich einfach fit. 2016 war folglich DAS Jahr für mich. Ich war körperlich in meiner Bestform angekommen und glücklich wie nie zuvor. Inlineskating, EMS-Training und das Erklimmen von Österreichs Bergwelten gemeinsam mit IHM perfektionierten das Jahr und erweiterten meinen Blickwinkel. Das war es, wonach ich immer gesucht hatte.

meine Erfolge mit dem MANDU EMS-Training_wieder schifahren

Dann begann 2017… mit einem Schlag in das Gesicht nach dem Anderen. Die Ablenkung suchte ich im Skifahren. Dies hatte ich zwar früher zwölf Jahre getan, jedoch stand ich die vergangenen zwölf Jahre einzig auf dem Snowboard, aber was tut man nicht alles. Mir machte es vom ersten Tag an wieder irrsinnig viel Spaß und folglich, Grenzgänger wie ich es war, testete ich auch hier meine Grenzen aus. Der AbsolutPark im Salzburger Land zeigte mir Selbige durch einen Sturz im Landing schnell auf. Ich landete überaus unsanft, nicht nur auf dem harten Pistenboden, sondern einige Tage später auch auf dem Boden der Tatsachen. Mir ging es bis zur Diagnosestellung körperlich sehr gut; dachte an eine Bänderdehnung oder Ähnliches und stand gedanklich bereits wieder auf den Skiern.

„..wir haben ein größeres Problem – eine vollständige Ruptur des vorderen Kreuzbandes“ hieß es. Fehldiagnose dachte ich zunächst; es ging mir doch so gut. Ich wollte das nicht hinnehmen und holte mir eine zweite Arztmeinung ein. Dieser berichtete mir das exakt Gleiche. Ich war völlig vor den Kopf gestoßen und entschied mich für die unausweichlich scheinende Operation zwei Wochen später. In diesen beiden Wochen ging es mir körperlich nach wie vor sehr gut, ich war frei von Schmerzmedikamenten, ging wieder arbeiten und auch sportlich konnte ich nach wie vor dem EMS-Training bei M.A.N.D.U. oder auch dem Schneeschuhwandern nachgehen. Trainer, Therapeuten, ich… so recht konnte sich niemand meinen körperlich guten, stabilen, beschwerdefreien Zustand erklären. Auch ich konnte mich mit dem Gedanken der Operation nicht abfinden; viele Stunden überlegte ich… Ich hatte Angst. Angst davor, wieder bei 0 anzufangen. Angst vor diesen Schmerzen und dieser unaufhörlich wirkenden Zeit der Rehabilitation. Die Personen um mich herum machten mir mit Aussagen wie: "Nach den ersten 8 Wochen wird alles schnell wieder so sein wie es war." zusätzlich irrsinnig viel Mut – Ironie aus -. Aber Stopp – diesmal wollte ich wissen, ob ich es morgen geschafft hätte, bzw. ich wollte es heute schaffen!

 

meine Erfolge mit dem MANDU EMS-Training 2

Operation überstanden. Nach dem Nachlassen der Spinalanästhesie quälten mich, neben massivem Hunger, die schlimmsten Schmerzen meines Lebens. Nun lag ich da in meinem Krankenbett, Tränen liefen mir aufgrund der unerträgichen Schmerzen über das Gesicht und mir wurde klar – der "Wahnsinn" von 2015 holte mich wieder ein. Die erste Nacht war eine reine Katastrophe, ich wusste nicht, ob ich zuerst die Medikamente gegen die Übelkeit oder jene gegen die Schmerzen haben wollte…

1. postoperativer Tag: Die Drainagen kamen raus und von diesem Moment an war alles anders. Ich hatte kaum Schmerzen, konnte mit Schiene und Krücken gehen und weit über die vorgeschriebenen 35kg belasten. Nachdem mich die Physiotherapeutin fragte ob ich auf Drogen wäre oder kein Schmerzempfinden hätte packte mich der Ehrgeiz und so verließ ich 24 Stunden nach der Operation – zur Verwunderung der beteiligten Personen, in Absprache mit dem Operateur – das Krankenhaus.

In der ersten Woche nach der Operation lag der Fokus aufgrund fehlender terminlicher Verfügbarkeit von lokal nahen Physiotherapeuten – "dann eben ohne Physiotherapie" - auf kleineren Spaziergängen und der verordneten Motorschiene. Bereits ab dem zweiten postoperativen Tag war ich schmerzmedikationsfrei und die Beweglichkeit funktionierte mit den vorgeschriebenen Maximalwerten von 0° - 90° von vorne herein problemlos. Von Tag zu Tag konnte man Fortschritte im Gangbild erkennen. In der Wohnung ließ ich zugegebenermaßen die Krücken für die Bewältigung von kurzen Strecken immer öfter weg.

meine Erfolge mit dem MANDU EMS-Training

Am 7. postoperativen Tag forderte ich meinen Körper heraus. Ich wollte mein Training bei M.A.N.D.U. nicht zu lange ausfallen lassen. Ich konnte nach kurzer Eingewöhnungsphase an dem Trainingsniveau von vor der Operation anknüpfen und war zwar danach völlig erledigt aber glücklich. Zwei Tage später kamen die Fäden heraus, es folgte die Freigabe zur Vollbelastung für kurze Wege, für das EMS-Training und für die Beugung bis an die Schmerzgrenze auf der Motorschiene. Raus aus dem Krankenhaus, ging es Schuss volley zur zweiten M.A.N.D.U. Einheit für diese Woche.

 

meine Erfolge mit dem MANDU EMS-Training

Nun ist die Operation zwei Wochen her, ich kann das operierte Bein zwischen 0° und 110° bewegen, kurze Strecken ohne Krücken bewältigen und zwei Mal in der Woche auf meinem alten Leistungsniveau bei M.A.N.D.U. trainieren. Es liegt nun noch ein Stück Arbeit vor mir und es wird auch der ein oder andere mental schwächere Tag kommen, aber der Meilenstein ist getan. Nach wie vor sind die Personen um mich (Familie, Freunde und Bekannte mit z.T. sehr negativen Erfahrungen nach VKB-Operationen, Therapeuten und Trainer) erstaunt über meinen Zustand. Ich bin hochmotiviert und überglücklich über den IST-Stand und für mich ist klar, dass ich einen großen Teil dem Training bei M.A.N.D.U. zu verdanken habe.
Die einzige, für mich plausible Erklärung ist der überaus große muskuläre Zuwachs im letzten Jahr sowie der Erhalt dessen in der posttraumatischen bzw. präoperativen, als auch postoperativen Phase.

 

Ich habe es in meinen Augen heute geschafft – es kommt darauf an, was du daraus machst!

Mir bleibt an der Stelle nur noch "Danke" zu sagen. Danke an alle, die mir in dieser Phase zur Seite stehen und Selbige erleichtern.

meine Erfolge mit dem MANDU EMS-Training

Danke an IHN…
…der mir in dieser unendlich wirkenden Zeit unentwegt an meiner Seite steht und seine Engelsgeduld mit mir.

Danke an meine Familie und Freunde,
danke an das Ärzte- und Pflegeteam des Salzkammergutklinikum Gmunden,
sowie an die Personal Coaches von M.A.N.D.U. – insbesondere an: Corina aus dem Store Grieskirchen, Simone aus dem Store Bad Ischl, Mike aus dem Store in der Plus City in Pasching, Stephanie und Rene aus dem Store Gmunden.

 

Sabrina J. ist 25 Jahre und wohnt in Oberösterreich - wir danken ihr für diese emotionale Geschichte und freuen uns mit ihr über diesen tollen Erfolg!

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